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Zahnarztpraxis Ralf Löscher Zahnerhaltung & Endodontie Tätigkeitsschwerpunkt Endodontie Den Zahnärztlichen Notdienst erreichen Sie unter:
Zahnarztpraxis Ralf Löscher Dresdner Straße 74 01705 Freital
Telefon (0 35 1) 64 9 13 54 E-Mail loescher-wurzel@t-online.de
Endodontie (Wurzelbehandlung)
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Kommt es zur Entzündung der Zahnwurzel, ist der Weg zum Zahnarzt unumgänglich. Spätestens jetzt stellt sich die Frage nach dem Erhalt oder der Entfernung des Zahnes. Oft werden vermeintlich nicht mehr zu behandelnde Zähne entfernt und durch Zahnersatz oder Implantate ersetzt. Für viele beginnt hiermit der Einstieg ins Zeitalter des Zahnersatzes. Dabei stehen auf dem Gebiet der Wurzelbehandlung heute zahlreiche moderne Behandlungsmethoden für eine erfolgreiche und langfristige Zahnerhaltung zur Verfügung. Erst wenn alle Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, sollte die Extraktion des Zahnes und deren Ersatz erfolgen. Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Endodontie in den letzten Jahren durch Einführung neuer Therapiemethoden und Materialien ermöglicht es heute Zähne zu erhalten, die vor Jahrzehnten der Zange zum Opfer gefallen wären. Die derzeitige Entwicklung neuer bioaktiver Materialien und die damit verbundene positive Beeinflussung der Zahnbiologie scheint der Wurzelbehandlung zukünftig einen neuen Stellenwert zu geben. Durch die Einführung des Operations-Mikroskops in die Endodontie können feinste Strukturen erkannt und erfolgreich behandelt werden. Ebenso erlaubt die dreidimensionale Röntgentechnik (3D) mittels DVT neue diagnostische Möglichkeiten. Durch dieses bildgebende Verfahren können die Anatomie der Zahnwurzel, Kiefer und deren Entzündungsprozesse genau beurteilt werden. Nicht erfolgversprechende Behandlungsversuche können so unter Umständen vermieden werden. Somit liegen die Vorteile einer erfolgreichen Wurzelbehandlung klar auf der Hand. Der natürliche Zahn kann langfristig erhalten werden. Eine Wurzelbehandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist nahezu schmerzfrei. Ursachen: Endodontie ist griechisch und bedeutet die "Lehre vom Zahninneren". Hauptursache für eine Entzündung oder Zerstörung des Zahnnerven ist meist eine kariöse Läsion der Zahnhartsubstanz. Zellgifte der Bakterien gelangen in das Zahnbein (Dentin) und lösen im Zahnmark, der sogenannten Pulpa, bestehend aus Bindegewebe, Blutgefäßen und Nerven, eine Entzündungsreaktion aus. Im fortgeschrittenem Stadium zerstören die Bakterien das Zahnmark und führen zu dessen vollständigem Absterben. Das verursacht nicht nur heftige Schmerzen und eine Infektion des Kieferknochens, sondern kann auch zu Folgeschäden im Organismus führen. Weitere Gründe für eine Entzündung des Zahnerven sind unter anderem thermische oder chemische Reize, Risse in der Zahnsubstanz oder Unfallverletzungen (Trauma). Behandlung: Ist es zu einer Infektion des Wurzelkanales gekommen, hilft meist nur noch eine Wurzelbehandlung. Diese stellt eine komplexe therapeutische Maßnahme dar, denn die Wurzelkanäle bilden oftmals ein verzweigtes Netz, das von Zahn zu Zahn und von Mensch zu Mensch verschieden sein kann. Nach einer Betäubung wird ein Gummituch der sogenannte Kofferdam über den Zahn gespannt und der Zahn eröffnet. Das Gummituch verhindert das Eindringen von Speichel und Bakterien in den eröffneten Zahn. Darüber hinaus schützt er den Mund des Patienten vor Instrumenten und den zur Desinfektion eingesetzten Spüllösungen. Anschließend wird das Wurzelsystem mit kleinen Feilen erschlossen, erweitert, gereinigt und mit Desinfektionslösungen gespült. Die Aufbereitung der Wurzelkanäle erfolgt maschinell und in Kombination mit Handinstrumenten. Um das Wurzelsystem möglichst umfangreich erschließen zu können, sind wertvolle Hilfsmittel nötig. Dazu gehören optische Vergrößerungshilfen, wie Lupenbrille oder Mikroskop und ein elektronisches Längenmessgerät zur Bestimmung der Wurzelkanallänge. In unserer Praxis führen wir alle Wurzelbehandlungen unter Kofferdam und unter Einsatz eines Operations-Mikroskops durch. Zum Abschluss der Behandlung wird das Kanalsystem mit einer Wurzelkanalfüllung bestehend meist aus Guttapercha (einer gummiähnlichen Masse) und dem Sealer, einem Dichtmittel verschlossen. Im Anschluss an die Behandlung sind oftmals weitere therapeutische Maßnahmen erforderlich, um eine lebenslange Erhaltung des Zahnes zu gewährleisten. Dazu zählt z.B. die Versorgung des Zahnes mit einem Wurzelstift und anschließend mit einer Teil-oder Vollkrone.  
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